Posted on: September 14, 2020 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0
Wolfgang Keuter trägt einen grünen Pulli und kommt auf der Bühne aus einer dunklen Ecke mit starker Mimik hervor.

Krise und Wandlung
Slow Acting-Schauspiel in wenigen Sätzen

Dramatische Umbrüche provozieren den bewussten, schöpferischen Umgang mit diesem archetypischen Kernthema der alten Mysterienspiele bis heute. Z. B. im japanischen Nô-Theater.

“Die Zeit ist aus den Fugen …”
ruft Hamlet.

Er sagt Zeit, nicht Welt. Hamlet meint wohl die äußere Zeit. Die weltliche Zeit. Es gibt auch die innere Zeit. Die seelische Zeit. Aus ihr aber schöpfen und gestalten, leben und verwandeln wir. Darum üben wir das Loslassen der äußeren Zeit im Slow Acting-Theater der Langsamkeit.

In früheren Zeiten war die Bühne ein selbstverständlicher Raum für tiefe Wandlungsprozesse, war Raum für Initiation und Einweihung.
Diese Tradition setze ich fort mit meiner Methode Slow Acting-Schauspiel. Denn:

“Der zukünftige Mensch wird Mystiker und Spieler sein. Oder er wird nicht mehr sein” K. Rahner

Auf der Bühne geschieht Wandlung durch Verfremdung

Das meint Verzögerung spontaner Impulse durch Langsamkeit in den Bewegunsgabläufen und durch die erfahrene Stille. So spüren wir dem seelischen und leibkörperlichen Geschehen nach, das Wandlung bewirkt und sinnlich erlebbar macht.
Was für ein Lebens- und Spielglücksgefühl im Zeigen dieses Geschehens.
Dafür lohnt sich alles Üben! Denn es führt zur:

Integration von Archetypischem und Individuellem

Der Verzicht auf den privatpersönlichen, alltäglichen Ausdruck gehört zu den Grundlagen meiner Methode Slow Acting. Dieser Verzicht beschenkt Dich mit Gewinn an transpersonaler Lebensqualität. Auf der Bühne und außerhalb.
Selbstverständlich gibt es noch andere Grundübungen für das Eintauchen in die Sphäre Spiel und Ritual, z. B.:

  • Atemrythmische Gehweisen, meditative und expressive Ausdrucksübungen in Atem, Stimme, Sprachgestaltung, Vokal- und Improgesang …
  • Szenische Übungen, Spiele, Interaktionen, Rituale, Hand- und Leibgebärden
    Tatsächlich sollte im Slow Acting-Schauspiel der Langsamkeit die Privatperson geringer werden und die transpersonale Bühnenperson sollte wachsen. Frei nach Johannes:

“Er muss wachsen ich aber geringer werden.”

  • Die Übungen und die künstlerischen Stilmittel haben archetypisch-universalen Charakter. Sie werden Dir zu Deiner individuellen Umsetzung empfohlen.
  • Zu Beginn Deiner Weiterbildung bekommst Du erst einmal kurze Texte noch ohne Auswendiglernen in ritualisierter, auch atemrythmischer Weise. Und nach jeder szenischen Übung bekommst Du Rückmeldungen.
  • Im schöpferischen Prozess des Erlebens und Gestaltens durchdringen sich auf der Bühne und ganz sicher auch bald in Deinem Alltag als Übung, Leidenschaft und Ritualisierung. Sie lassen Spiel und Leben, das Spielleben gelingen.

Wolfgang Keuter trägt einen grünen Pulli und kommt auf der Bühne aus einer dunklen Ecke mit starker Mimik hervor.

Slow Acting-Schauspiel ist eine Initiatische Ausdrucks- und Wahrnehmungsschulung

Sein Charakter erinnert in manchen Momenten an östliche Theaterkunst. Es ist verwandt mit dem japanischen Nô-Spiel und dem Zen.
Wenn Du mehr Informationen bekommen möchtest besuche uns auf der Webseite des TheaterLabor TraumGesicht oder rufe uns an: 0211 – 158 003 48

Aus Erfahrungsberichten

“Meine Resilienz wird auf der Bühne gestärkt durch meditative Wahrnehmung und Intensivierung meiner eigenen, wesensgemäßen Bedürfnisse und Ansprüche.” R. K.

“Ich lerne das Loslassen und Umwandeln meiner unrealistischen Vorstellungen.” S. O.

“Neue Möglichkeiten habe ich in den szenischen Übungen entdeckt um kreativer mit schwierigen Situationen umzugehen.” L. P.

“Ich konnte viele vermeintliche Fehler erkennen und immer besser in schöpferische Kraft umwandeln. Bühne ist großartig.” T. P.

“Die echten Impulse auf der Bühne tatkräftig umsetzen habe ich gelernt. Nach einer Weile konnte ich mit dem geübten Mut das längst fällige Turnaround wagen.” N. I.

“Das Leben spielen. Diese Sehnsucht erfüllt sich.” O. Ä.

Grüner Schriftzug von Slow Acting

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