Umzugskartons warten auf ihren Umzug.

Wie Slow Acting wurde was es ist

Von Wolfgang Keuter | Oktober 21, 2018

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde meiner ohnehin unregelmäßig erscheinenden Blogs. Diesmal braucht es noch ein wenig mehr an Geduld. Aufgehalten werde ich vom Umzug aus den Räumen des Pavillon Lacomblet – er wird abgerissen – zu den neuen Räumen auf dem Campus Golzheim, A-Trakt. Der Fluss meines Schreibens wurde auch aufgehalten durch inneren Raumwechsel und  Umorientierung. Also wieder Mal ein Turnaround. Bald aber schreibe ich die dritte Erzählung: Wie Slow…

Slow Acting. Wie es wurde was es ist.

Von Wolfgang Keuter | September 4, 2018

Zweiter Teil Zuerst ein Rückblick Mein Suchen, um dem Milieu meiner Kindheit zu entkommen, zeigt sich schon früh in dem Bedürfnis nach Stille, Langsamkeit und verweilendem Innehalten. Meine Lebensbewegung, von klein auf, fordert Langsamkeit und Konzentration auf jene unsichtbare Welt hin die sich nur den Sinnen und Übersinnen öffnet. Sie fordert nicht rationales, kultisch-spielerisches Tun, sie gibt auch die dazu erforderlichen Inspirationen. Lange vor der Einschulung werde ich von einer…

Slow Acting – Schauspiel. Wie es wurde was es ist

Von Wolfgang Keuter | Juli 22, 2018

Von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Schauspiel soll hier die Rede sein. Slow Acting als Schauspiel ist eng verwoben mit meiner Lebensgeschichte. Auch mit der Geschichte von Wesenheiten, Lehrern, Meistern, Freunden, Schülern, Klienten, die mit ihrem Wesen ein Stück des WEGES mitgegangen sind. Mein Spielen, das geheimnisvolle Tun in meiner frühen Kindheit ist voller LEBEN. Es führt mich ins Schauspiel-Studium. Hamlet Mir wird die Kraft zugetraut, Begabung und das Fassungsvermögen,…

Im schwarzem Bühnenrtaum sitzt links auf dr Bühne ein jüngerer Mann mit graumen Zylinder und grauen Handschuhen. Rechts sitzt an einem Tisch ein Mann mit silberner Maske und graume Hut. Vorne rechts steht eine Frau im weißen Kittel mit einer weißen Haarschutzhaube.

Slow Acting. Gestalt und In-Bild

Von Wolfgang Keuter | Juni 20, 2018

Ich möchte ein solcher werden wie einmal ein anderer gewesen ist. KASPAR sagt diesen Satz, einem Koan ähnlich, in dem gleichnamigen Stück von Handke. Wir erproben es zurzeit im Ensemble. WER ist dieser Andere? Kaspar selbst vor einem Bruch in seinem Leben, vor einer Initiation? War er Selbst dieser Andere, sein Inbild? Während des Nachsinnens dieser Fragen fällt mir Jens ein der kürzlich erzählt:  durch die regelmäßige Teilnahme an den…

Ein Schauspieler beleuchtet sich im schwarzen Bühnenraum mit einer Taschlampe selber. Er trägt einen Lorbeerkranz

Slow Acting. Schauspiel. Leonce und Lena. TraumGesicht

Von Wolfgang Keuter | Mai 13, 2018

Wie wunderbar ist es einem Spieler zuzuschauen wenn durch seine geschulte Fähigkeit zu imaginieren das Imaginierte auf ihn so zurückwirkt als sei es real vorhanden. Dann erschafft er Schöpfung. Zauber und Magie werden zu seinen Hilfsgeistern.

Ziehe deine Maske ab und erkenne dich selbst, im TheaterLabor

Von stupsi2017 | April 22, 2018

Von stupsi 2017 Wenn ich erzähle, dass ich freitags in das TheaterLabor gehe, fragen mich die Meisten, was ich denn da so genau mache und was das bedeutet. Es kommt auch immer die Frage, warum ich es mache. Ich fange dann meistens so an zu erzählen: Der Kurs heißt „Präsenz in der Arbeit mit Menschen. Slow Acting.“ Doch so richtig darunter etwas vorstellen können sich die wenigsten. Also fange ich…

Förderpreis: Heinrich Heine Kreis e.v. Düsseldorf

Von Wolfgang Keuter | April 3, 2018

Gianni hat einen Bericht geschrieben über das erfreuliche Förderpreis-Ereignis, für den Blog unseres gemeinnützigen Vereins: TheaterLabor TraumGesicht. Ich nutze die Gelegenheit seinen Bericht auch hier zu veröffentlichen. Was für eine Überraschung Im Agust 2017 waren Wolfgang und ich in Südtirol im Urlaub. Mittendrin rief Bernd Meloch vom Heinrich Heine Kreis Düsseldorf an und teilte uns mit, dass unser TheaterLabor TraumGesicht Förderpreisträger 2017 geworden ist. * Was für eine Freude. Am…

Slow Acting: Leib-Wahrnehmung als Meditation

Von Wolfgang Keuter | Juli 19, 2017

Wie es getan wird, worum es geht und was dabei herein kommt, lässt sich nur durch regelmäßiges Üben erfahren. Dafür brauchen wir nicht auf’ s Land ziehen, nicht in ein Kloster gehen oder sonstwie aussteigen. Wir üben mittendrin, auch in der Großstadt Düsseldorf. Den Raum der inneren Stille finden wir überall, durch Üben, Üben, Üben. Es lohnt sich. In den verschiedenen Traditionen der Meditation gibt es grundlegende Gemeinsamkeiten. Der Wegcharakter…

Da ist ein Fluss in mir

Von Wolfgang Keuter | Mai 27, 2017

Immer wieder erstaunt es wie Selbstheilungskräfte für Ausgleich sorgen, wenn ihnen Raum und Zeit, Anerkennung und Zuwendung gegeben werden. Zum Beispiel im Zusammenspiel von Übungen aus Slow Acting, mit dem Atem und der Stimme, mit Imagination und leibkörperlicher Wahrnehmung. Oft schon wurde diese Synthese zum Schlüssel für die transzendente Funktion. Vor Kurzem ergab sich dafür wieder prägnantes Zeugnis. Davon möchte ich erzählen: Zum ersten Mal kommt Rüdiger zur Stimmbildung ins…

Geheimnis des ritualisierten Theaterspielens

Von Wolfgang Keuter | April 17, 2017

Slow Acting-Schauspiel: Einführung in das ritualisierte Theaterspielen . Der Mensch der Zukunft wird ein mystischer Mensch sein. Oder er wird nicht mehr sein! Das ritualisierte Theaterspielen ist Teil der von mir entwickelten Methode Slow Acting. Ich halte es für ein Studium von besonderer Art und Weise. Es führt in die Selbst-Erfahrung und ins künstlerisch-initiatische Handwerk. Es ist Zen in der Kunst des Schauspielens, als westliches Zen! Das ritualiserte Theaterspielen entfaltet seine…