Posted on: Dezember 5, 2019 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0

Deinem Kopf gehen manchmal Lichter auf

Doch kann Dein Kopf dich nicht zu Deiner inneren, tieferen Wahrheit, also zu Dir Selbst führen. Darum lernst Du im Spiel und durch Spiel, mit Deinem Körper zu denken, zu fühlen, zu entscheiden, Dich zu verkörpern und Dich auszugestalten. Dieser Vorgang aktiviert Deine ursprünglichen Impulse und er schult Deine Bühnenpräsenz durch die Pole: Ritual und Leidenschaft. Schauspiel oder / und Persönlichkeitsentwicklung Wenn Du nicht Schauspieler werden möchtest im TheaterLabor TraumGesicht…

Wolfgang Keuter steht vor einem großen schwarz-weiß Bild am Stehpult und erzählt über Slow Acting
Posted on: Juni 22, 2019 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0

Staunen, Stopp und Stille

Einblick in meine Methode Slow Acting Am Samstag, den 16. Juni habe ich einem kleinen Kreis interessierter Zuhörer*Innen Einblick gegeben in meine Methode Slow Acting, am Beispiel: Atem – Stimme / Schauspiel / aktives Imaginieren. Auf der Bühne des schönen Theaterraumes des TheaterLabor Traumgesicht e. V. erwartet uns ein festlicher Seidenkimono aus der Werkstatt von Gianni Sarto. Mit einem Scheinwerfer ins rechte Licht gesetzt, thront er auf einem kostbaren japanischen…

Erste Proben
Posted on: April 2, 2019 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0

Horizont

  Unser neues Slow Acting-Projekt im TheaterLabor TraumGesicht e.V.! Die Nô-Spiele von Meister Zeami (1363 – 1443), haben uns wieder einmal inspiriert. Wir gestalten im Ensemble daraus eine kultische Collage verschiedener Texte und Szenen. Worum geht es? Es geht um die Wanderschaft von Hisashi. Auf seinem Weg zum Horizont ein Spiel, des Umgangs mit der Zeit und dem Zeiterleben, mit Täuschung und End-Täuschung. Der lange, nie endende WEG der Selbstbesinnung…

Schauspiel-Projekt Kaspar. Vorne links steht eine elegante -Dame mit großem Hut. Sie trägt einen großen Hut und einen goldenen Mantel. Darunter trägt sie ein bunt-schillerndes Kleid. Hinten rechts ein Mann in sonderbarer Körperhaltung mit einem grauen Hut. Er trägt ein weißes Hemd, eine braun-gestreifte Weste und eine ebensolche Hose. Sie zeigt die Figur einer Einsagerin und er den Kaspar.
Posted on: Februar 18, 2019 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0

Warum ausgerechnet Kaspar?

Dieser Blog ist eine Rückschau auf unser Slow Acting Schauspiel-Projekt: KASPAR nach P. Handke. Wir haben es mit einer letzten Aufführung, Anfang Februar, auf dem Campus Golzheim beendet. Durch meine assoziative Art zu schreiben enthält dieser Aufsatz Wiederholungen. Er hält sich auch nicht immer an kontinuierliche Zeitabläufe. Zeitsprünge müssten darum akzeptiert werden. Dies ist ein langer, in eine bestimmte Richtung gehender, ausführlicher Blog. Ich empfehle ihn auszudrucken. Dadurch bleibt der…

Slow Acting: Zeichnen mit geschlossenen Augen.h
Posted on: Januar 8, 2019 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0

Zur Geschichte von Slow Acting

Hier beginnt zu wurzeln was mir als tiefes, seelischgeistiges Saatgut mitgegeben ist. Inzwischen liegen gut gelungene Aufführungen hinter uns: KASPAR./ P. Handke, auf unserer neuen Bühne Campus Golzheim. Weihnachten ist auch schon vorbei, das neue Jahr ist noch jung. Das Werden von Slow Acting ist ohne meinen mehrjährigen Aufenthalt, ab 1968, in der Existenzial-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte, die spätere Schule für Initiatische Therapie, nicht vorstellbar. Hier finde ich den Boden…

Posted on: November 18, 2018 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0

Wir proben Kaspar.

Ein Manifest.   Heute mache ich einen großen Sprung, von damals ins Jetzt. Diese Erzählung beansprucht Raum und Zeit von dir. Meine bisherigen Erzählungen wurden unterbrochen durch den Umzug unserer Arbeits-und Übungsräume, innerhalb von Düsseldorf, vom Pavillon Lacomblet, das abgerissen wird, zum Campus Golzheim. Sie wurden auch unterbrochen durch die parallel dazu laufenden Proben unseres neuen Stückes: KASPAR nach P. Handke. Davon soll heute die Rede sein. KASPAR, dieses Stück…

Umzugskartons warten auf ihren Umzug.
Posted on: Oktober 21, 2018 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 0

Wie Slow Acting wurde was es ist

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde meiner ohnehin unregelmäßig erscheinenden Blogs. Diesmal braucht es noch ein wenig mehr an Geduld. Aufgehalten werde ich vom Umzug aus den Räumen des Pavillon Lacomblet – er wird abgerissen – zu den neuen Räumen auf dem Campus Golzheim, A-Trakt. Der Fluss meines Schreibens wurde auch aufgehalten durch inneren Raumwechsel und  Umorientierung. Also wieder Mal ein Turnaround. Bald aber schreibe ich die dritte Erzählung: Wie Slow…

Posted on: September 4, 2018 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 2

Slow Acting. Wie es wurde was es ist.

Zweiter Teil Zuerst ein Rückblick Mein Suchen, um dem Milieu meiner Kindheit zu entkommen, zeigt sich schon früh in dem Bedürfnis nach Stille, Langsamkeit und verweilendem Innehalten. Meine Lebensbewegung, von klein auf, fordert Langsamkeit und Konzentration auf jene unsichtbare Welt hin die sich nur den Sinnen und Übersinnen öffnet. Sie fordert nicht rationales, kultisch-spielerisches Tun, sie gibt auch die dazu erforderlichen Inspirationen. Lange vor der Einschulung werde ich von einer…

Posted on: Juli 22, 2018 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 4

Slow Acting – Schauspiel. Wie es wurde was es ist

Von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Schauspiel soll hier die Rede sein. Slow Acting als Schauspiel ist eng verwoben mit meiner Lebensgeschichte. Auch mit der Geschichte von Wesenheiten, Lehrern, Meistern, Freunden, Schülern, Klienten, die mit ihrem Wesen ein Stück des WEGES mitgegangen sind. Mein Spielen, das geheimnisvolle Tun in meiner frühen Kindheit ist voller LEBEN. Es führt mich ins Schauspiel-Studium. Hamlet Mir wird die Kraft zugetraut, Begabung und das Fassungsvermögen,…

Im schwarzem Bühnenrtaum sitzt links auf dr Bühne ein jüngerer Mann mit graumen Zylinder und grauen Handschuhen. Rechts sitzt an einem Tisch ein Mann mit silberner Maske und graume Hut. Vorne rechts steht eine Frau im weißen Kittel mit einer weißen Haarschutzhaube.
Posted on: Juni 20, 2018 Posted by: Wolfgang Keuter Comments: 2

Slow Acting. Gestalt und In-Bild

Ich möchte ein solcher werden wie einmal ein anderer gewesen ist. KASPAR sagt diesen Satz, einem Koan ähnlich, in dem gleichnamigen Stück von Handke. Wir erproben es zurzeit im Ensemble. WER ist dieser Andere? Kaspar selbst vor einem Bruch in seinem Leben, vor einer Initiation? War er Selbst dieser Andere, sein Inbild? Während des Nachsinnens dieser Fragen fällt mir Jens ein der kürzlich erzählt:  durch die regelmäßige Teilnahme an den…