Wahrnehmungen mit Hand und Fuß

Coaching mit jungen Unternehmern

Einige Tage nach meinem Urlaub wurde ich von einem Kreis junger Unternehmer aus Frankfurt für ein Coaching gebucht. Die Gruppe stellte sich  zur Hälfte aus Männern und Frauen zusammen, fast alle unter dreißig Jahren. Von diesem Coaching möchte erzählen um wieder Einblick  zu geben in meine Methode Slow Acting.

Zwei Teilnehmer waren bereits in meinen Atem,- Stimm- und Sprechseminaren. Sie wünschen sich von Slow Acting mehr zu erfahren. Aus diesem Grund haben wir eine Gruppe zusammengetrommelt und bitten um einen Terminvorschlag.

Coaching-Thema:
Slow Acting, ein Weg zur schöpferischen Lebensgestaltung.

Zu Beginn steht bei den meisten Teilnehmern im Vordergrund die Frage nach dem eigenen Weg. Beim Zuhören fällt mir die körperliche Angespanntheit bei den meisten Teilnehmern auf, ihre hochgezogenen Schultern und die hektischen Ausdrucksbewegungen.

Das spreche ich an. Wir beginnen mit Übungen zur Atemwahrnehmung. Die kontemplative Konzentration nach innen, zum Atem hin, fällt fast allen nicht leicht. Wir sprechen darüber. Ich erinnere mich an meine zurzeit laufenden Proben zu Leonce und Lena. Darin sind im ersten Teil Müßiggang und Langeweile die Themen. Ich erzähle davon. Daraus ergibt sich in der Gruppe der Wunsch den Müßiggang kennenzulernen: Zur allgemeinen Entspannung.

Die meisten Teilnehmer sind auf ein Ziel fixiert. Sie möchten es möglichst schnell und gradlinig erreichen. Bald wird erkannt, dass diese Weise: hastig, atemlos, angestrengt, verbissen, für den Müßiggang nicht stimmig ist. Noch findet niemand einen Weg zum Müßiggang, weiß niemand was er bedeuten kann und wie er zu gehen ist. Es dauert bis seine Gehweise zugelassen und wahrgenommen wird: seinen Weg gehen, für eine kleine Weile, ganz entspannt, frei von allem Machen und Wollen, nicht zielgerichtet und gradlinig, auch Umwege zulassend, kontemplativ auf den Genuss der Langsamkeit eingestimmt.

Rückmeldungen einiger Teilnehmer

Namen sind alle geändert.

Von klein auf bin ich daran gewöhnt, ein vorgegebenes Ziel mit Erfolg zu erreichen (Karl)

Selten entspannt, meistens angestrengt habe ich meine beruflichen Erfolge geschafft, ein Inneres hat es für mich nie gegeben. (Lorenz).

Bevor ich diese gute Wahrnehmung mit dem bescheuerten Müßiggang erlebt habe, war ich auf dieses Thema negativ eingestellt. Es war für mich etwas vollkommen Überflüssiges und Lächerliches, das einen nicht weiterbringt. Das erlebe ich jetzt vollkommen anders (Michael).

Der Müßiggang hat mir innere Ruhe und Gelassenheit gebracht. Das habe ich so noch nie erlebt, was für eine Überraschung (Gisela).

Die Erfahrung zu etwas hingeführt zu werden ist für alle neu, für die meisten angenehm.
Wo komme ich hin, wenn ich mich darauf einlasse? So kann man doch nicht leben (Klaus).
Das ist für mich eine magische Vorstellung. Der kann ich nicht trauen (Vanessa).

Das Meditative kommt für mich jetzt nicht in Frage, später vielleicht (Philipp).

Mir hat dieses Gehen Inspiration gegeben (Klaus).

Das ist wunderbar, sich im Gehen frei zu fühlen. Das ist ein sinnliches Weiterkommen. Ich habe mehrfach aufgeatmet (Karl).

Das ist für mich eine neue Erfahrung, die Tatsache zu akzeptieren, dass es ein Geheimnis bleiben darf, wohin ich geführt werde. Darin sind Risiko und Chance enthalten. (Claudia).

Es gibt keine Entwicklung ohne Risiko. C. G. Jung

Lebhafte Assoziationen und Emotionen löst das Thema Risiko aus

Wie soll ich damit umgehen / Ich will kein Risiko eingehen / Ich vertraue dem Risiko nicht / Ich tue alles um jedes Risiko zu vermeiden / Ich habe Angst vor dem Risiko …

Die Gruppe ist einverstanden die verbale Ebene wieder zu verlassen um weitere Entdeckungsreisen mit den Füßen zu unternehmen. Wir einigen uns darauf, die eben wahrgenommenen Gefühle nur mit den Füßen auszudrücken: Risiko, Unsicherheit, Trauer, Wut, Lachen, Erfolg, Trennung, Angst, Konkurrenz, Kündigung, Glück. Es ist immer wieder aufs Neue erstaunlich was die Füße auszudrücken und Eindruck bringend  in der Lage sind. Für Alle ist dieser Vorgang spannend weil er starke vitale Impulse auslöst. Der ganze LeibKörper ist beteiligt in dem er mit dem Ausdruck der Füße korrespondiert. Der zum Teil ursprüngliche, fast archaische Ausdruck macht tiefes Erleben und Erkennen möglich.
Lebhafte Szenen entstehen, viel Gestaltungskraft wird frei, es kommt zu erstaunlichen Lebenseinsichten. Diese Phase möchte ich wegen seiner Komplexität nicht beschreiben, sie würde den Rahmen dieses Blogs überschreiten.

Nach der Pause

Wie geht es dir auf deinem Weg? – Zeige es!

Wir gehen also wieder. Schritt für Schritt. Einen Fuß vor dem anderen, langsam, den eigenen Weg mit den Füßen ertastend. Erlebt werden unterschiedliche Befindlichkeiten auf den individuellen Wegen. Es gibt:

Wege ohne Anfang und Ende, geradlinige Wege, Wege mit Richtungswechseln, Wege voller Brüche, Abgründe und Hindernisse, anstrengende, vergebliche, endlose, kurze, quälend langsame Umwege.

Michael trägt auf seinem Weg ein schweres Kreuz, Niemand hilft. Julia geht beschwingt und glücklich auf Zehenspitzen: Ich schwebe auf meinem Weg. Achim stöhnt: mit meinen Bleifüßen komme ich nicht weiter. Christian: eine seltsame, doch wohltuende meditative Befindlichkeit führt mich auf meinem Weg.
Karl erfährt: Durch mein entschlossenes Auftreten erlebe ich zum ersten Mal in meinem Körper eine richtig stabile, aufrechte Haltung. Sabine spürt beim Begehen ihres Weges: Vom Boden her hat sich mein verlorenes Selbstwertgefühl wieder eingestellt. Karla fühlt: mit beiden Füßen erlebe ich tragenden, sicheren Grund. Robert: Ich weiß nun wie das geht, im Leben Fuß zu fassen.

Viele Wörter im Sprachgebrauch

Im Sprachgebrauch gibt es immer noch viele Wörter in denen gehen enthalten ist.
„So geht es mir. Das will ich übergehen. Ich bin übergangen worden. Diesen Plan will ich angehen. Diese Idee muss erst noch in mir aufgehen. Diese Handlung möchte ich begehen. Diesen Vertrag will ich eingehen. Ich möchte für meine Situation einen Ausgang finden, wie geht das für mich aus? …. „

Nach der Pause wünscht sich die Gruppe den Umgang mit Gebärden zu erfahren. Wie schon beim Gehen sollte die, jedem Ausdruck innewohnende, Kraft der Ausdrucksrückwirkung auch in den Gebärden wahrgenommen und zugelassen werden.

.… und es sind ja gerade deshalb menschliche Wesen auf dem Theater, um die der gemachten Gebärde innewohnende Kraft zum Vorschein zu bringen. A. Artaud

Leon, ein etwas mutloser Teilnehmer mit Blick auf seine Zukunft, entdeckt auf der Probebühne beim Umgang mit der Schalengebärde: Gespürt habe ich, das ich einfach mehr Zeit brauche als andere. Ich kann in dieser Gebärde ganz einfach abwarten, meine Hände sind geöffnet, das Leben wird mir schon geben was ich brauche. Ich habe für diese Einstellung auf einmal viel Vertrauen. auf jeden Fall muss ich offen bleiben wie eine Schale.

Georg experimentiert im Bühnenraum mit der Zeigegebärde. Nach wenigen Schritten, er tritt immer fester auf, beginnt diese Gebärde sich umzuwandeln in heftige Drohgebärden. Sie richten sich gegen einen imaginären Vorgesetzten: Ich habe mich Ihnen immer gefügt, meistens mit schlechtem Gewissen mir selbst gegenüber, ich werde ab jetzt mehr zu mir stehen, darauf können Sie sich verlassen. Georg ist sichtlich gewachsen.

Ein letztes Beispiel

Jürgen erzählte vor dem Umgang mit Gebärden, das er oft diffuse Schmerzen hat in beiden Händen. Sie erscheinen seit Jahren und behindern ihn bei der Benutzung seines Laptops. Er sorgt sich wohin ihn diese Behinderung wohl führen wird und hat Bedenken gegen diese Übung.

Ich bin neugierig wie weit ich mitgehen kann und wie stark die Schmerzen gleich werden, sagt er in die Anfangsrunde. Doch selbst nach vielen Gebärdenübungen fühlt er nichts Unangenehmes in seinen Händen: im Gegenteil erlebe ich sie belebt und entspannt. Doch plötzlich, bei einer Gebetsgebärde, erlebt er diese Schmerzen wieder. Die Hände verkrampfen sich krallenartig. Jürgen wird missmutig. Darauf habe ich nun wirklich keinen Bock mehr, das habe ich ja vorausgesehen. Im Gespräch teilt er uns mit, dass er in seiner Kindheit täglich zum Beten gezwungen wurde und dass er vielleicht darum seine Hände: nur mit Krampf und Schmerzen falten kann. Ich empfehle ihm zu seinen verkrampften krallenartigen Greifhänden einen körperlichen Ausdruck zuzulassen. Nach einer Weile des hin Spürens und Ausprobierens greift er plötzlich auch verbal, fast hasserfüllt eine imaginäre Gestalt an, brüllt heraus: Ich will es mir nicht mehr gefallen lassen, meine Hände falten zu müssen. In diesem Moment ist er in einer Auseinandersetzung mit seinem Vater. Ich empfehle einen Rollentausch mit ihm, der versöhnlich endet. Jürgen: Das hat gut getan. Ich habe mich noch nie so aggressiv erlebt. Mit dieser Gebärde würde ich jetzt gerne noch weiter improvisieren. Sein spontaner Spielwunsch wird von der Gruppe angenommen. Er wählt sich eine Gegenfigur, die ihm, in einer kraftvollen und humorigen Performance Paroli bietet. Anschließend sagt er: Ich bin glücklich, das ich mich so erleben darf. Da ist verdammt viel Kraft und Wut in meinen Krallenhänden. In beiden Händen spüre ich Kampfbereitschaft und gesammelte Kraft, es geht mir richtig gut.

Er steht auf, schaut still auf seine Hände und lässt langsam Impulse zu, die überraschend aus seinen Fingern kommen. Die Fingerkuppen der einen Hand berühren die der anderen Hand zärtlich. Nach einer Weile falten sich die Hände ganz von selbst. Jürgen lässt diese Entwicklung sichtbar gerührt zu:

Meine Hände finden Vertrauen zueinander. Ich kann sie ohne unangenehme Empfindungen falten und fühle mich bei allem Ernst beschwingt und entspannt. Ich erlebe mich erlöst und im Reinen mit mir.

Ich empfehle ihm, auch dieses Erleben in einer kleinen Szene zu verkörpern. Jürgen gestaltet einen Mönch, im Gebet vertieft, von starker Präsenz. Nach einer langen Weile erzählt er: Ich war in einem abgeschiedenen kleinen Kloster ganz allein und habe eine Welt der Stille und Besinnung erlebt. Ich werde wohl oft dahin zurückgehen.

Von der Authentizität dieser Szene ist die Gruppe berührt und gibt entsprechende Rückmeldungen. In der Schlussrunde teilt uns Jürgen mit:

Mein Leben bisher war ohne Stille und Besinnung. Das möchte ich ändern. Denn meine Schmerzen, die mich so oft bei vielen Handlungen behindern, sind verschwunden für dieses Mal! Obwohl ich mich dagegen aufgelehnt habe, fühle ich in der Gebetsgebärde jetzt so etwas wie eine Danksagung. Meine Hände erleben eine sanft gelingende Beziehung.

 In der Schlussrunde wird gemeinsam erkannt, dass sich in der Innenwelt der meisten Coaching Teilnehmer Erkenntnisse mit und durch Hand und Fuß  ergeben haben. U. A., das durch das bewusste Verkörpern universeller Körperhaltungen, Gehweisen und Gebärden sich innere, seelischgeistige Haltungen und Einstellungen positiv umwandeln lassen.

Ein wenig vom Hintergrund meiner Methode Slow Acting

Meine Motivation: Umgang mit universellen Gebärden zu lehren, den Urgebärden des Seins M. Hippius, besteht darin, Werkzeuge in die Hand zu bekommen mit denen es u. A. möglich ist störende, quälende, die eigene Entwicklung behindernden Emotionen, Befindlichkeiten, Gedanken, Einstellungen, Verhaltensweisen, in stimmige Lebensqualität umzuwandeln.

Je universeller die Gebärden sind mit denen wir den Alltag als Übung Graf Dürckheim und unsere Darstellung auf der Bühne zu meistern versuchen umso mehr Wirkkraft und Substanz enthalten sie. Darum sind sie in der Lage personal-transpersonale und künstlerische Entwicklungsverläufe in uns zu initiieren. Je nach Präsenz und Einwilligung in die Übung können sie die Höhen und Tiefen der individuellen Menschwerdung real, weil verkörpert, erfahrbar werden lassen.

Übung, Erfahrung, Einsicht, Wandlung heißt mein Motto

Zum Beispiel wird ein, zunächst von mir vorgegebener körperlicher, stimmlicher, auch zeichnerischer, Ausdruck mit universellem Charakter eine Weile wiederholt. Solange bis aus seiner Rückwirkung ein Ur-Sprung geschieht. Nun ist das Seelischgeistige aktiviert und materialisiert, bzw. verkörpert sich im subjektiv erlebten Ausdruck neu.

Die sich so von Selbst ergebenden Gestaltungen bringen, oft völlig überraschend die ersehnten,  zur inneren Wandlung führenden, stimmigen Antworten auf Gefragtes und auf Ungefragtes. Dieses Geschehen nenne ich Schamanisieren. Es stellt sich vor allem bei schöpferischen Menschen ein wenn es um eine Notwende geht. Aus einer vom Ich her nicht zu lösenden Situation geschieht, quasi in einem individuellen Ritual, und ganz aus sich Selbst heraus, die Gestaltung. Sie kann sehr künstlerisch sein, je nachdem welche (unbewussten) Gestaltunsgkräfte nun wirksam sind. Die Einwilligung sich auf das spontane Ritualgeschehen einzulassen und sich von ihm führen zu lassen ruft die erlösende Wandlungssituation hervor.

Ins Erleben kommt, das sich die Nähe zum Ursprung erneuert, und zur Erfahrung des individuell Wesentlichen in der eigenen Tiefe. Die freiwerdende schöpferische Gestaltungskraft bringt sie wie von Selbst auf den WEG. Dieser wird zum begehbaren individuellen Mysterienweg, der sich selbst begeht E. Neumann.

Am Anfang stehen Kunst und Ritual

Das rationale Bewusstsein entwichtigt sich auf diesem Weg und gibt dem Schöpferischen Raum. Es transzendiert und öffnet sich für das nun erwachende LeibKörper-Bewusstsein und für den jeweils aktuellen, seelischgeistigen Tatbestand der erkannt werden will. Dieser wird auf unserer Probebühne gestaltet um ihn dann auch auf der Bühne des persönlichen Lebensraumes zu verkörpern und zu leben. Dabei wird das vorher Unanschauliche anschaulich und durch Darleibung Graf Dürckheim vom Grunde her erfahren. Die Folge ist eine positive Wandlung der Gesamtverfassung. Sie bringt neues Erleben und stimmige Erkenntnis für den, oft lange schon notwendig gewordenen, Neubeginn der nun in den Kreislauf des Lebens, so oder so, hineingenommen werden kann.

Wie immer freue mich auf Rückmeldungen.
Wolfgang Keuter

 

 

2 Gedanken zu “Wahrnehmungen mit Hand und Fuß

  1. Lieber Wolfgang ich finde es immer wieder toll von deinen Erfahrungen zu lesen. Alles erscheint mir so bewusst und wesentlich. Finde es auch interessant zu lesen mit welchen Problemen unsere angehenden Führungskräfte konfrontiert sind, ist wahrlich nicht alles so geleckt wie es manchmal erscheinen möchte. Für mich persönlich sind die Begriffe des „Auftretens“ und des „dazu stehens“ gerade Thema. Den Grund zu (er)spüren über den ich mich bewege, der mich Haltung annehmen lässt. Und meine Haltung(en), zu denen ich stehen möchte. Einstehen. Stehvermögen. Ständiges stehen. Selbst -ver -ständlich. Mehr dazu wenn wir uns mal wieder sprechen. Kann mir übrigens nach deinen Schilderungen gut vorstellen dass dir deine Kurs Teilnehmer sehr dankbar für deine „Hilfe “ bzw einfach deine Arbeit mit ihnen sind – und das das finde ich ein ganz großartiges Ergebnis! LG

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    • Danke Lennard, ich freue mich über deine Rückmeldungen. Ja, alle meine Übungen und Methoden sind als kleine Exerzitien für den Alltag als Übung konzipert. Man muss sie jedoch tun um ihre verwandelnde Kraft zu erfahren. Übernimm die eine oder andere Technik und lass mich nach etwa drei Wochen wissen wie es dir mit ihnen geht. Übrigens münden die Begriffe Technik und Methode etymologisch in WEG. In diesem Sinn gebrauche ich sie. Hab eine gute Zeit. Mit Gruß. Wolfgang.

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